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Reitbasispädagoge-freier Reitlehrer nach klassisch/barockem Vobild

An der Longe lernt das Pferd locker und entspannt seine Balance zu finden, seine Muskeln zu trainieren und zu gymnastizieren. Damit dies frei, ehrlich und entspannt geschieht, verzichte ich auf Hilfszügel jeglicher Art. Ziel ist es, ebenfalls wie unter dem Sattel, das Pferd von einem losgelassenem Vorwärts-Abwärts, über die Anlehnung in die Versammlung zu arbeiten.

Hier sieht man Ritter während der Lösungsphase. Er dehnt sich schön nach vorne ins Vorwärts-Abwärts, die Hinterhand ist aktiv, aber der Rücken ist noch nicht  aufgewölbt, somit ist noch kein Spannungsbogen vorhanden.

Auf diesem Foto ist der Spannungsbogen deutlicher zu sehen. Ritter läuft nach wie vor mit aktiver Hinterhand, er trägt den Kopf höher, der Rücken ist aufgewölbter. Ein wenig fehlt noch die Nachgiebigkeit/Lockerheit im Genick, welche ich auf nachfolgendem Foto über die Biegung erarbeite, wobei darauf geachtet werden muss, dass sich nicht nur der Hals nach innen dreht, sondern auch die innere Hüfte nach vorne schiebt. Erst dieses ziehharmonikaförmige Zusammenziehen der Muskeln ergibt die Biegung.

In der Versammlung ist das Gewicht vermehrt auf die Hinterhand verschoben. Die Kruppe senkt sich, die Schulter, Hals und Kopf heben sich an...als ob das Pferd bergauf läuft. Das ergibt die Aufrichtung. Die Hinterhand tritt unter den Schwerpunkt.

 

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